Outdoorbekleidung

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Bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung! Damit die Freude an Aktivitäten in der Natur ungetrübt bleibt, gibt es ein vielfältiges Angebot an Outdoorbekleidung, die in Funktion und Ausstattung allen Anforderungen gerecht wird.

Egal welchen Sport Sie am liebsten ausführen, sei es Radfahren, Klettern oder Wandern, einige Grundregeln sollte man bei der Wahl seiner Outdoorbekleidung immer beachten. Grundsätzlich machen modernen Kunstfasern nur dann Sinn, wenn man sich gemäß dem Zwiebelmodell einkleidet. Gleichsam den Schalen der Zwiebel kombiniert man je nach Temperatur und Witterungsbedingungen einzelne Schichten.

Direkt am Körper trägt man so genannte Funktionsunterwäsche. Diese ist meist sehr körperbetont geschnitten, was seinen Grund darin hat, dass sie Schweiß möglichst schnell aufnehmen und vom Körper ableiten soll. Im Gegensatz zu Baumwolle speichern die Kunstfasern die Feuchtigkeit nicht sondern geben diese enorm schnell wieder ab und trocknen so sehr rasch. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass der Körper bei Pausen auskühlt. Die Schichten zwei und drei kombiniert man dann frei je nach Witterungsverhältnissen. Meist dient Schicht zwei zur Isolation. Zuletzt schützen wasser- und winddichte Jacken vor allen Unbilden die der Wettergott bereit hält.

Es gibt allerdings auch Anlässe, zu welchen man von diesen Regeln abweichen sollte. Plant man eine Reise in die Tropen sind Kunstfasern nicht die erste Wahl, denn gerade in feuchten und heißen Regionen möchte man sich den kühlenden Effekt von Baumwolle und Leinen zu Nutzen machen. Verdunstet die gespeicherte Feuchtigkeit, und Baumwolle kann immerhin bis zu 80% ihres Eigengewichtes in Form von Feuchtigkeit aufnehmen, entsteht Verdunstungskälte, die sehr angenehm ist.

Dies zu den grundsätzlichen Dingen, die man bei der Wahl der geeigneten Outdoorbekleidung beachten sollte.

Outdoorjacken, Outdoorhosen und Outdoorschuhe

Bleibt man in den gemäßigten und nördlichen Breiten wird man um einen vernünftigen Wetterschutz nicht herum kommen. Als äußerste Schutzschicht empfehlen sich Outdoorjacken mit einer wasserdichten Membrane. Für den harten Einsatz mit schwerem Gepäck eignen sich so genannte Dreilagenjacken am besten. Innenfutter, Membrane und Außenhaut bilden eine feste Einheit. Für den Alltag und die normale Wandertour ohne schweren Rucksack ist man auch mit einer Zweilagenjacke gut beraten. Um sich zusätzlich gegen Kälte zu schützen, sollte man auf Fleecebekleidung zurückgreifen. Im Verhältnis zu Gewicht und Volumen bieten Sie die besten Isolationswerte.

Komplettiert wird die Ausrüstung von einer geeigneten Hose und dem passenden Schuhwerk. Je nach geplanter Tour stellen sich auch hier unterschiedliche Anforderungen an die Outdoorbekleidung. So gibt es bei Outdoorhosen von der leichten Sommerhose bis hin zur absolut robusten Hochtourenhose ein breites Angebot. Auch in diesem Bereich haben sich Kunstfasern durchgesetzt. Grundstoff ist Nylon und in vielen Fällen findet man einen Anteil Elasthan. Diese Stretch-Materialien sorgen für größt mögliche Bewegungsfreiheit.

Ähnlich wie bei der übrigen Outdoorbekleidung, sollte man sich auch bei den Schuhen zunächst überlegen, wozu brauche ich sie. Steigeisenfeste Outdoorschuhe sind auf eine reinen Trekkingtour sicherlich ebenso unpassend, wie ein leichter Hiking-Schuh. Ob ein Wanderschuh zwingend eine wasserdichte Membrane braucht sei dahingestellt, denn gerade in der warmen Jahreszeit verbessern diese das Fußklima nicht. Dafür trocknet ein solcher Schuh schneller als ein reiner Lederschuh.

Das Thema Outdoorbekleidung ist ein weites Feld, doch beachtet man ein paar grundsätzliche Dinge, wird jeder schnell die für Ihn passende Ausrüstung finden.